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Betrachtungen zur Polarisation einer Magnetic Loop in Aufbauhöhen von 0.1 – 1 Lamda

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Die Polarisationsebene einer Magnetic Loop ist entscheidend für ihre Effektivität. In der vertikalen Polarisation, wie die meisten Loops betrieben werden, genügt eine Höhe von ca. 1/10 Lamda über Grund. In dieser Ebene verliert man aber in den Frequenzbereichen mit Transkontinentalbetrieb ( DX ) rd. 20dB an Pegel, wie mit allen Vertikalantennen und mit Vertikalaufbauhöhen über ¼ Lamda ( hier 40m ) reduziert sich auch der Wirkungsgrad der Loop-Antenne merklich. Untersuchungen haben gezeigt, das ca. 90% der ankommenden transkontinentalen Signale, egal ob horizontal, oder vertikal gesendet, horizontal empfangen werden. Für DX Betrieb (Horizontalbetrieb) sollte eine Magnetic Loop folglich auch horizontal polarisiert werden. Hier ergibt sich aber ein Problem. Eine Minimalhöhe über Grund ist, z.B. bei 40m, ¼ Lamda, oder 10m. Ist für das 40m Band häufig noch realisierbar, bei 80m wird es aber zumeist schon schwierig bis unmöglich. Es bietet sich aber eine Lösung an. Mittels eines Vertikalrotors läßt sich eine Polaritätsdrehung relativ einfach durchführen. Damit ist mit einer Loop, die die Bänder 17m – 80m beinhaltet der Vertikalbetrieb für 40 und 80m möglich, als auch Horizontalbetrieb von 17m – 40m. Hiermit kann das Potential der Magnetic Loop voll ausgeschöpft werden. Die Strahlungscharkteristik einer horizontal polarisierten Magnetic Loop ist absolut rund, während sich die Hauptstrahlungskeule einer vertikal aufgebauten Loop 0° zu 180° darstellt. Diese Hauptstrahlrichtung wird um so deutlicher, je geringer die genutzte Bandbreite ist, will heißen, bei 40 – und 80m ist die Richtwirkung stärker, als bei 20 – 10m. Bei sehr starken Signalen ist diese Richtwirkung weitgehend vernachlässigbar. Eine zweite Möglichkeit ist der Aufbau von zwei Loops , sprich eine Vertikalloop für 80m und eine 2. Loop für DX Bänder. Diese Möglichkeit ist immer noch weniger raumgreifend als Dipole und Langdrähte. Es tauchen auch immer wieder Doppelringlloops auf. Diese sind in ihrem Wirkungsgrad um weitere 3dB reduziert. Es wird auch immer wieder behauptet, dass der Wirkungsgrad der Loop innerhalb von Gebäuden erhalten bleibt, diese Aussage ist nur sehr bedingt richtig. Die Effizienz hängt stark von der Art des Gebäudes ab. Diese Betrachtung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

1.7m Magnetic Loop Eigenbau

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Die Loop steht nicht mehr zum Verkauf. Ich war viele Jahre in Unkenntnis der Eigenschaften dieses Antennentyps davon überzeugt, diese Antenne könnte mit den gängigen Langdrähten, Vertikalantennen, Dipolen und anderen offenen Systemen nicht konkurieren. Die letzten 6 Monate, seit dem Bau fünf verschiedener Loopgrößen und die Testerfahrungen haben gezeigt, dass diese Magnetic Loop Antennen sehr wohl mehr als konkurenzfähig sind. Die Loop ist ein Oktagon mit einem Durchmesser von 1.7m und einem Leiterdurchmesser von 26mm, Jennings Vakuumdrehko 5-750 pF 5kV. Sie ist nutzbar von 17m – 80m mit 100 Watt Sendeleistung. Da ich selbst derartige Antennen nutzen will, habe ich zur besseren Übersicht eine spannungsgesteuerte Digitalanzeige aufgebaut. Ist die Antenne errichtet, wird eine Tabelle erstellt, die jedem Frequenzbereich eine Spannung zuordnet. Da die Wiederkehrgenauigkeit sehr hoch ist entfällt das Suchen eines Frequenzbereiches. Sie wissen am nächsten Tag, wenn eingeschaltet wird wo die Antenne am Vortag abgestimmt war. Ich habe bisher 4, inzwischen 5, verschiedene Loops gebaut. 1x 1.3m, zur eigenen Verwendung, 1x 1.7m für die Bereiche 17m – 80m, 1x 1.7m 17m – 40m belastbar mit ca.1 kW, die ich auch selbst horizontal aufgebaut verwenden will und eine kleine Loop mit 80cm Durchmesser für den Bereich 14MHz – 29.7MHz, 100 Watt, als portable Antenne.

Die Antenne ist jetzt regendicht, verschraubt und mit Klebeschrumpfschlauch wasserdicht, auf einem Nebendach drehbar aufgebaut und bleibt am Montageort zur Eigennutzung stehen.

dh3przh@gmail.com

 

Die Bilder der Fernbedienung zeigen die Spannung analog zu 14,218MHz. Kann anders kalibriert werden