Irisfilter für das 3cm Band

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Verkaufe verschiedene 3cm Irisfilter. 5 Stk. 3Kammerfilter, alle 3cm. Einfügedämpfung 0.5-1dB. 2X WR 90, 4x WR75, alles Eigenbau.

2 Stk. 3 und 4 Kammerfilter zum gleichzeitigen Senden und Empfangen mit einem Spiegel. Alle Filter sind praktisch erprobt.

Magn. Loop 85cm

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dav
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Die vorerst letzte Loop ist fertig und getestet, 85cm Durchmesser, der Ring besteht aus 14,5mm Flexwellkabel, der Abstimmkondensator ist ein 5kV Jennings. Die Antenne kann also mit 100 Watt gefahren werden. Der Frequenzbereich erstreckt sich von 14MHz – 29,7MHz. Wegen des sehr kurzen Abstimmweges von nur 11mm habe ich hier keine Digitalanzeige eingebaut. Die Antenne hat jetzt einen Wetterschutz bekommen und steht für 160.-€ zum Verkauf. Ich selbst betreibe 3 Mag,-Loops, womit meine gewünschten Frequenzbereiche abgedeckt sind, da diese Antennen horizontal, wie vertikal aufgebaut sind.  Der Verkauf erfolgt ohne Garantie und Rücknahme, da Privatverkauf.

Die Antenne kann nur abgeholt werden.

160.-€

ATU100 Automatischer Antennen Tuner 100W Test

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Das Fazit zuerst. Ein Kauf dieses Tuners lohnt sich, ob als Bausatz, oder als Fertiggerät liegt in der Entscheidung des Nutzers. Es sind aber nicht nur Lötfähigkeiten nötig, sondern man muss auch das Schaltbild lesen können, da es keine Baubeschreibung gibt. Beim Kauf ist auch darauf zu achten, dass der PIC gebrannt ist. Die beigelegten SMD Widerstände werden nicht benötigt. Sie liegen sogar dem Fertiggerät bei. Auch die drei Microtaster benötigen eine extra Platine. Ich habe sie beim Einbau in ein Gehäuse durch drei Kipptaster ersetzt. Wo die angeschlossen werden sagt das Schaltbild. Auch die Steckverbindung OLED – Platine ergibt das Schaltbild. Das Wickeln der Induktivitäten ist sehr einfach, die angegebenen Windungszahlen stimmen. Man muss nur auf den Anfang der Windung achten, damit sich die Spule auch leicht einlöten lässt. Den SMA Ausgang und Eingang des Tuners sollte man beim Einbau in ein Gehäuse durch BNC, oder PL Buchsen ersetzen, um Adaptierungen zu vermeiden. Die Leistungsanzeige auf dem kleinen OLED Display ist korrekt, auch das angezeigte SWR stimmt weitgehend, zeigt aber nie 1:1. Was nicht stimmt, ist die Effektivitätsanzeige, die aber auch nebensächlich ist. SWR Werte von 1:4 werden auf nahe 1:1 abgestimmt. Einen Speicher gibt es nicht. Das Preis,- Leistungsverhältnis ist super, selbst, wenn man sich für ein Fertiggerät entscheidet. Als Stromversorgung genügt ein 9Volt Block, aber auf die Dauer gesehen sind zwei Lion Zellen, in Serie geschaltet, effektiver.

dav

Koaxrelais REV16 50 Ohm (reserviert)

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Verkaufe gebr. Koaxrelais REV 16, russische Militärtechnik. Verwendbar bis 23cm, 500 Watt Leistung. In den unteren Frequenzbereichen ( KW ) 1kW. Die mitgelieferten Stecker sind ideal geeignet für Teflonkabel RG142 (SF142B). Die Schaltspannung sollte bei 24-27V liegen, um sicheres Schalten zu garantieren. Wem die 24-27V Schaltspannung fehlt, bekommt Aufwärtskonverter für kleines Geld, einstellbar z.B. 12 auf 27V, im Internet. Es sind zwei Relais und drei Reservestecker vorhanden. Zum Verschalten habe ich auch noch ca. 50cm lange Teflonkabel, mit SMA Steckern.

Verkauf ohne Garantie und Rücknahme, da Privatverkauf.

46.-€

mde

NanoVNA 50KHz-900MHz

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Der inzwischen weit verbreitete NanoVNA aus China ist ein sehr preiswerter Ersatz ( 40 – 50€) für viel teurere Messgeräte, die aus Kostengründen von Funkamateuren nicht verwendet werden. Die Bedienung ist sehr einfach, will man aber einen PC nutzen, ist die Softwareversion 1.03 nötig, die unter Win7 und Win 10 einwandfrei läuft. Die Version 1.0 funktionierte bei mir nicht. Ein weiteres Programm nanovna-saver ist etwas umpfangreicher, aber z.Zt. noch relativ langsam. Die letzte Ausgabe nanoVNA-H mit erweitertem Frequenzbereich ist mit dem Vorläufer identisch, hat aber im erweiterten Frequenzbereich 900 – 1500 MHz nur noch einen Dynamikumfang von 20dB. Durch die einfache Bedienung und schnelle Anzeige kann man beim Antennen, – Filterabgleich Änderungen sofort sehen. Das Gerät hat sich als präziser und in der Bedienung einfacher als der chin. NWT500 dargestellt, der den Frequenzbereich bis 600MHz abdeckt. Die PC-Diagramme zeigen einen Stub für 2m und 70cm. Ich habe einen Nano mit zwei großen Lion Zellen parallelgeschaltet ausgerüstet. Damit reicht die Stromversorgung für einen ganzen Tag. Als Ladekontrolle dient eine Kontrollplatine aus einem alten Lionakku.

dav

Antennenerfahrungen

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Eine Diskussion über Amateurfunkantennen ist nur dann sinnvoll, wenn Vergleichsdaten vor Ort vorliegen. Ohne Antennen vergleichen zu können, ist jede Aussage über den Wirkungsgrad Wunschdenken. Es wird immer wieder versucht, die Physik zu überlisten, bis heute habe ich noch keinen Beweis bekommen, dass das gelungen ist. Es ist aber bewiesen, das geschlossene Antennensysteme, wie Quadantennen, Deltaloopantennen, Oblongs und nicht zuletzt die Drahtpyramide einen besseren Wirkungsgrad haben, als offene Systeme, als z.B. Langdrähte, Yagis und Vertikalantennen. Auch Breitbandyagis sind betroffen, obwohl diese mit Gewinnangaben glänzen. Viele Amateure verteufeln häufig Antennen, die nie eine der abgelehnten Antennen probiert haben, nichts darüber wissen, sie häufig nicht einmal gesehen haben. Ein Beispiel ist die RoomCap von HB9ABX. Eine Vertikalantenne, die trotz ihrer geringen Abmessungen jedem 80m Strahler haushoch überlegen ist. Hier ist zu vermuten, dass das Unvermögen sich mit der Materie auseinanderzusetzen die Ursache ist. Offene Systeme, wie Horizontalstrahler und Vertikalstrahler sind elektrischen Störungen stärker ausgesetzt als geschlossene Systeme. Das gilt auch für abgestimmte Mehrelementantennen, die aber wegen ihres höheren Gewinns diesen Nachteil gut kompensieren können. Magnetloopantennen sind ein weiteres Thema, bei dem die Meinungen weit auseinandergehen. Hängt wieder mit der Unkenntnis der potentiellen Nutzer zusammen. Diese Antennen werden beinahe ausschließlich vertikal betrieben. Warum eigentlich? Mit einer Vertikalantenne DX zu fahren ist bei guten Ausbreitungsbedingungen schon mit Nachteilen behaftet. Bei schlechten Ausbreitungsbedingungen hört man schlecht, oder gar nicht. Aber es gibt ja PA’s. Man wird ja gehört. Betreibt man allerdings eine Magnetloop horizontal, dann werden die Unterschiede deutlich. Dagegen wird jeder Kurzdraht ( Kurzdraht = Drahtlänge bis ca 35m ) vor Scham in der Erde versinken. Das geht in den meisten Fällen aber nur bis 40m, denn eine 80m Horizontalloop will mindestens 20m hoch hängen, bei 40m reichen 10m über Grund. Die häufig angebotenen 60-80cm Durchmesser Loops mit denen Betrieb auf 40 und 80m funktionieren soll, sind Masochistenantennen, aber unter den Blinden ist der Einäugige König. Eine Magnetic Loop für 80m sollte mindestens 1.3m, besser 1.7m Durchmesser haben, ideal, aber nicht immer zu realisieren wären 3.4m Durchmesser. Ähnlich, wie mit den kleinen Loops verhält es sich mit Gebilden, wie der Dosenantenne und anderen auf 1:1,5 getrimmten 1-2m hohen Antennen (Resonanzkreisen). Der Wirkungsgrad einer Antenne wird weitgehend durch die Fläche bestimmt. Auch die Güte der verwendeten Bauteile geht auf den Wirkungsgrad ein. Zusammengefaßt kann man sagen, der Gewinn einer Antenne wird meist überschätzt, stimmt häufig ohnehin nicht, weil unter Idealbedingungen ermittelt und hängt von vielen Gegebenheiten ab. Mißachtet wird aber häufig der Empfangspegel, der der Polarisation entsprechend an einer Antenne anliegt. 20dB Differenz sind nicht zu verachten. Die meisten transkontinentalen Empfangssignale erreichen uns horizontal, egal, ob vertikal, oder horizontal gesendet wird. Zwischen horizontal und vertikal liegen nun mal 20dB Differenz. Folglich sollte die Empfangsantenne für DX horizontal aufgebaut sein. Ausnahmen bestätigen die Regel, kann man aber wieder nur mit Referenzantennen ermitteln.

Ergänzung:

Im Gegensatz zur Magnetic Loop ist eine RoomCap ohne Probleme für 500 – 1000Watt zu realisieren. Magnetic Loops für eine Leistung von 500 – 1000 Watt aufzubauen ist für die Bereiche 10m, 12m, 15m, 17m, 20m, 30m und 40m noch möglich, da die Hochvolt Vakuumdrehko’s noch preiswert zu haben sind. Eine 80m Loop für mehr als 500Watt zu bauen wird schon schwieriger und teuer. Loops in dieser Leistungsklasse zu bauen empfiehlt sich ohnehin nur mit Vakuumdrehko’s zu realisieren, da die Güte eines Vakuumdrehko’s ungleich höher ist, als die eines Luftdrehko’s und Luftdrehko’s für Spannungen von 15-18kV HF und den auftretenden Strömen für den Amateur nicht realisierbar sind. (Auch wenn es immer wieder, natürlich ohne Beweis, behauptet wird.)

Wer nicht grade zwei linke Hände hat, kann mit etwas Geschick selbst eine sauber funktionierende Magnetic Loop bauen. Dabei liegen die Kosten, je nach Aufwand 50 – 80% Prozent unter den Kosten einer kommerziellen Loop und kann mit einem Polarisationsrotor ( KR 500 ) bis 7MHz in 10m Aufbauhöhe in der Horizontal/ Vertikalebene betrieben werden, oder man stellt zwei Loops auf. Hierbei benötigt eine 80m Vertikalloop nur eine Aufbauhöhe von 2m.

Der OM Käferlein hat hervorragende Forschung betrieben, leider waren zu seiner Zeit die jetzt verfügbaren Vakuumdrehko’s noch nicht vorhanden.

Meine Aussagen zu diesem unerschöpflichen Thema erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer Tippfehler findet, darf sie behalten.

Peter DH3PR

Betrachtungen zur Polarisation einer Magnetic Loop in Aufbauhöhen von 0.1 – 1 Lamda

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Die Polarisationsebene einer Magnetic Loop ist entscheidend für ihre Effektivität. In der vertikalen Polarisation, wie die meisten Loops betrieben werden, genügt eine Höhe von ca. 1/10 Lamda über Grund. In dieser Ebene verliert man aber in den Frequenzbereichen mit Transkontinentalbetrieb ( DX ) rd. 20dB an Pegel, wie mit allen Vertikalantennen und mit Vertikalaufbauhöhen über ¼ Lamda ( hier 40m ) reduziert sich auch der Wirkungsgrad der Loop-Antenne merklich. Untersuchungen haben gezeigt, das ca. 90% der ankommenden transkontinentalen Signale, egal ob horizontal, oder vertikal gesendet, horizontal empfangen werden. Für DX Betrieb (Horizontalbetrieb) sollte eine Magnetic Loop folglich auch horizontal polarisiert werden. Hier ergibt sich aber ein Problem. Eine Minimalhöhe über Grund ist, z.B. bei 40m, ¼ Lamda, oder 10m. Ist für das 40m Band häufig noch realisierbar, bei 80m wird es aber zumeist schon schwierig bis unmöglich. Es bietet sich aber eine Lösung an. Mittels eines Vertikalrotors läßt sich eine Polaritätsdrehung relativ einfach durchführen. Damit ist mit einer Loop, die die Bänder 17m – 80m beinhaltet der Vertikalbetrieb für 40 und 80m möglich, als auch Horizontalbetrieb von 17m – 40m. Hiermit kann das Potential der Magnetic Loop voll ausgeschöpft werden. Die Strahlungscharkteristik einer horizontal polarisierten Magnetic Loop ist absolut rund, während sich die Hauptstrahlungskeule einer vertikal aufgebauten Loop 0° zu 180° darstellt. Diese Hauptstrahlrichtung wird um so deutlicher, je geringer die genutzte Bandbreite ist, will heißen, bei 40 – und 80m ist die Richtwirkung stärker, als bei 20 – 10m. Bei sehr starken Signalen ist diese Richtwirkung weitgehend vernachlässigbar. Eine zweite Möglichkeit ist der Aufbau von zwei Loops , sprich eine Vertikalloop für 80m und eine 2. Loop für DX Bänder. Diese Möglichkeit ist immer noch weniger raumgreifend als Dipole und Langdrähte. Es tauchen auch immer wieder Doppelringlloops auf. Diese sind in ihrem Wirkungsgrad um weitere 3dB reduziert. Es wird auch immer wieder behauptet, dass der Wirkungsgrad der Loop innerhalb von Gebäuden erhalten bleibt, diese Aussage ist nur sehr bedingt richtig. Die Effizienz hängt stark von der Art des Gebäudes ab. Diese Betrachtung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit